Dr. med. Sabine Schwachula

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Paartherapie

Analytische Paar- und Beziehungs- Behandlung

bei akuten Konflikten oder auch zur Vertiefung der Beziehung entspricht einer Beziehungs-Selbsterfahrung zu zweit.

Ich verstehe eine Paarbeziehung als eine besondere Verbindung zweier besonderer Menschen, die sich füreinander entschieden haben und ursprünglich etwas Neues, nämlich ihre ganz besondere Beziehung miteinander gestalten und wachsen lassen wollten.

Diese Entscheidung wurde – wahrscheinlich – nicht nur bewusst getroffen, sondern in einer unbewussten Übereinstimmung – in einer unbewussten Komplementarität.

Denn: Im Bruchteil einer Sekunde befindet unser Unbewusstes, ob ein Partner passt oder nicht! In den ersten Momenten einer innigen Begegnung entscheidet sich, ob der oder die andere Bereicherung und Entwicklung für das eigene Leben verspricht oder auch die Möglichkeit erahnen lässt, ungeliebte Seiten seines Selbst im andern ausdrücken zu können.

In einer gut funktionierenden lebendigen austauschenden Beziehung ermöglicht die Verbindung jedem Partner, „verlorene“ Seiten seiner Selbst im andern zu finden, gemeinsam erlebbar werden zu lassen und für beide bereichernd wirken zu können.

Dies ist die Erfahrung vieler Liebespaare zu Beginn ihrer Beziehung.

Bieten die Partner sich gegenseitig aber hauptsächlich ein Projektionsfeld für ungeliebte eigene Aspekte , - die im andern (anscheinend) viel leichter bekämpft werden können als in der mühseligen Auseinandersetzung mit sich selbst, - dann kann durch Festigung dieser ungeliebten Seiten seiner Selbst im anderen eine destruktive Beziehung entstehen.

Dies ist die Leid-volle Erfahrung vieler Paare, wenn gegenseitige Vorwürfe – ausgesprochen oder unausgesprochen – die lebendige Gemeinsamkeit haben erstarren lassen.

In meinem Paar-therapeutischen Verständnis geht es also nicht um einen oder zwei kranke Menschen, sondern immer um die Besonderheit der Beziehung zueinander.

„Die Beziehung ist Patient- die Partner sind die Therapeuten“.

Daher versuche ich Paaren einen Raum zu geben, in dem Zuschreibungen aneinander - vorwurfsvolle aber auch idealisierende - als wesentliche Bedingungen für die Befindlichkeit der Beziehung erkannt, verändert oder schließlich zurückgenommen werden können. Erst wenn der andere in seiner Eigenart (wieder) erkannt und geschätzt werden kann, lässt sich eine neue bereichernde Gemeinsamkeit entwickeln - oder die Beziehung lösen.

Die Grundlagen dieses Paar-analytischen Verständnisses wurzeln in der interpersonellen Anwendung der Objektbeziehungstheorie (OBT).

Siehe auch: Mein psychotherapeutisches Verständnis

Begleitend zu einer Behandlung- und unabhängig davon - empfehle ich die von Prof. Michael Lukas Moeller entwickelten ZWIEGESPRÄCHE als eine hochwirksame Möglichkeit zur Paargestaltung.

Siehe auch: www.dyalog.de

Siehe auch: www.paarinstitut.de  Institut für Paartherapie (IfP) in Frankfurt am Main.

Sehr gut leserliche Literatur dazu finden Sie z.B. bei 

JÜRG WILLI: Die Zweierbeziehung
Michael Lukas Moeller: Die Wahrheit beginnt zu zweit.

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